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150 Musizierende begeistern Rentiere und das Publikum in der vollbesetzten Schlosskirche

Das GBG präsentiert ein abwechslungsreiches Weihnachtskonzert

Am Freitag, den 8. Dezember zeigten in der Schlosskirche alle Musikgruppen des  Georg-Büchner-Gymnasiums, was sie in den letzten Wochen und Monaten einstudiert und intensiv geprobt haben.

Pünktlich um 19 Uhr wurde das Publikum in der vollbesetzten Schlosskirche vom Weihnachtsengel Alina Kubisch begrüßt. Gemeinsam mit dem Weihnachtsmann, Devin Sahin, führte sie durch das Programm. Den Rahmen bildete dabei die Idee, dass Vertreter der Rentiere für die stressige Arbeit in der Vorweihnachtszeit mit besinnlicher Musik belohnt werden sollen.  Das sollte für diesen Abend kein Problem sein.

Zu Beginn sang der Chor der Fünftklässler unter Leitung von Frau Wittmer  „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ und „Santa Claus is coming to town“. Damit konnten die ersten Rentiere schon zufrieden gestellt werden.

Nach einer kurzen Umbaupause legte die Nachwuchs-Schülerband Georginies ihren ersten Auftritt hin und erntete viel Applaus für „The Scientist“ von Coldplay und „Merry Christmas everyone“. Wir freuen uns schon  jetzt auf viele weitere Auftritte der Schülerband.

Unter der Leitung von Herrn Kratzer bot die Bigband mit „This Christmas“ und „Big Band Holiday“ die ersten Instrumentalstücke des Abends. Gerade im zweiten Stück entdeckten viele Besucher bekannte  Weihnachtslieder wieder.

Die U Blow Juniors eroberten als nächstes die Bühne. Herr Heidemann führte seine Schützlinge freudig durch „Stern über Bethlehem“. Für das zweite Lied, „Du bist der Weihnachtsmann“,  bekam das junge Orchester Unterstützung vom Unterstufenchor, den Büchnerinos.

Die Büchnerinos, unter der Leitung von Frau Wittmer, behielten die Bühne für sich und begeisterten das Publikum mit zwei weiteren Liedern „Zeige uns den Weg“ und dem Klassiker „Jingle Bell Rock“.

Damit wurde der Bühnenbereich für die „Großen“ freigegeben. Frau Renz hatte für den  Mittel-Oberstufen- Eltern- und Lehrerchor, den  Büchner Singers, die Werke „Joy tot he world“, „The first Noel“ und „Celebrate the Light“ ausgewählt, die der Chor beeindruckend interpretierte.

Ebenso bedächtig war das erste Lied der Schülerband Georgies, die sich für „Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel entschieden hatten. Etwas rockiger wurde es mit dem, aus den Charts bekannten Lied, „Legendary“. Aber auch die Georgies ließen es sich nicht nehmen, mit „Winterwonderland“ ein Weihnachtslied zu präsentieren.

Mit dem Auftritt des Orchesters U Blow unter der Leitung von Frau Dietzfelbinger, die das Lied „Nearer my God to thee“ spielten, steuerte der Konzertabend auf das große Finale.

Denn nun wurde es im Bühnenbereich richtig voll. Neben dem Orchester kamen alle Sängerinnen und Sänger dazu. Etwa 150 Musizierende präsentierten den vierstimmigen Chorsatz „Look at the world“, der einen imposanten Abschluss für ein wirklich beeindruckendes Weihnachtskonzert bildete.

Nach Gruß- und Dankesworten von der Schulleiterin Frau Bulling verließen die Besucher die warme Kirche in den kalten und nassen Freitagabend, nicht jedoch ohne kleine Spende am Ausgang zu lassen.

Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für das so bunte, abwechslungsreiche und stimmungsvolle Freitagabendprogramm und auch an den Förderverein, der dieses Event alljährlich ausrichtet.

 

Vizemeister im Rems-Murr-Kreis

GBG-Handballerinnen waren wieder erfolgreich

Die GBG-Mädchenmannschaft (2001-2004) wurde beim Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia/Handball Vizemeister.
Sieben Mannschaften spielten am Donnerstag, den 7. Dezember in Schorndorf um den Titel.
Zu Beginn verloren die Mädchen gegen das Burggymnasium Schorndorf mit 8:5 Toren.
Um in die Vorschlussrunde zu gelangen musste das Bildungszentrum Weissacher Tal gewonnen werden. In einem torreichen Spiel erreichten die Mädchen um Frau Pleschke und Herrn Schwender mit 18:14 Toren tatsächlich das Halbfinale.
Der Gegner in dieser Partie war das Max Planck-Gymnasium Schorndorf. Mit einem äußerst knappen 10:9 wurde der Finaleinzug geschafft. Dies bedeutete gleichzeitig die Qualifikation für das Finale des Regierungsbezirks Stuttgart.
Leider waren die toll aufspielenden Mädchen im Finale mit ihren Kräften am Ende und verloren deutlich gegen das Burggymnasium mit 15:5.

Der gesamten Mannschaft ein großes Kompliment und viel Erfolg im weiteren Turnierverlauf .

Das Schulhaus ist winterlich-weihnachtlich geschmückt

GBG-Schüler dekorieren gemeinsam

Es ist seit einigen Jahren eine schöne Tradition an unserer Schule, dass jede fünfte Klasse gemeinsam einen Weihnachtsbaum schmückt. So war es auch in diesem Jahr wieder. Der Elternbeirat ließ drei bezaubernde Weihnachtsbäume an die Schule liefern, die nun unter großer Begeisterung von den Schülerinnen und Schüler verschönert wurden. So bunt und unterschiedlich unsere Schülerschaft ist, so bunt sind auch die Weihnachtsbäume verziert, da jede Schülerin und jeder Schüler etwas für die Dekoration mitgebracht hat.

In diesem Jahr dürfen sich aber auch noch mehr Schülerinnen und Schüler an der Dekoration beteiligen. Viele Klassen haben bunte winterlich-weihnachtliche Papiergirlanden ausgeschnitten, die nun überall im Schulhaus zu finden sind. Manche dieser Weihnachtsketten wurden sogar noch individuell bemalt.

Was für ein schönes Bild an diesen Tagen durch das Schulhaus zu gehen!

Vielen Dank an alle fleißigen Wichtel, die bei der Aktion geholfen haben.

 

Von deutschem Käsekuchen und japanischen Mangas

Japanerin zu Besuch bei der Japan-AG

Voller Vorfreude empfingen die Schüler_innen der Japan-AG  den Besuch aus dem Land der aufgehenden Sonne. Frau Okumura, oder Okumura-San, wie sie die Schüler_innen der japanischen Ansprache entsprechend nannten, kam im Zuge ihres Auslandssemesters für eineinhalb Wochen an das GBG, um Eindrücke aus dem Fremdsprachenunterricht an einem deutschen Gymnasium zu sammeln. Natürlich durfte sie dafür in der Japan AG nicht fehlen! Fleißig hatten die Schüler_innen bereits im Vorfeld Fragen gesammelt. Zur freudigen Überraschung des Gastes, waren einige Fragen sogar auf Japanisch formuliert worden! Neben den gängigen Floskeln wie こんにちは (konnichiwa), ありがとう (arigatou) und さようなら (sayounara), gelangen dabei schon geübte Fragen wie  何の音楽がすきですか (Welche Musik hörst Du gern?).

Schnell war klar, dass Frau Okumura und die Schüler_innen auf derselben Wellenlänge waren. So tauschten sie sich interessiert über die japanische Kultur, den Lifestyle und das Essen aus, fanden viele Gemeinsamkeiten im Musikgeschmack und lachten über die eine oder andere Erkenntnis. So schwärmte Frau Okumura beispielsweise vom deutschen Käsekuchen, während die Schüler_innen ihr von den liebsten Animes und Mangas erzählten. Es blieb aber auch Zeit für ernste Themen. So erhielten alle einen Eindruck davon, wie Japaner  mit den schier alltäglichen Bedrohungen durch Erdbeben umgehen und wie wichtig es ist, in solchen Notlagen für einander einzustehen. Abgerundet wurde das ganze durch nützliche Reisetipps. Kyoto, Tokyo, Akihabara und mehr stehen nun auf der Sightseeing-Liste der Schüler_innen, die bereits ihre Reise für die Zeit nach dem Abitur planen. In diesem Sinne: 日本が大好きです (Nihon ga daisuki desu).

Trauer kennt keine Regeln

Eine Gesprächsrunde mit Frau Hammer vom Hospiz

Auf viele offene Ohren und Fragen traf Frau Hammer von der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. im Seminarkurs „Sozialethisches Handeln“. Zu Beginn berichtete Frau Hammer, die über das Ehrenamt in diesen Bereich einstieg, wie die Begleitung von Kindern und Erwachsenen aussehen kann. „Dabei geht es weniger um die Pflege, sondern darum Gesprächsangebote zu schaffen, Alltag zu erleben und einfach mal nur Spaß zu haben“, so Gaby Hammer. Sie ergänzte, dass manchmal schon geholfen sei, wenn man einfach mal ins Kino geht oder ein Eis isst.

Die Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses lauschten gespannt den auch sehr persönlichen Einblicken, die Frau Hammer mit dem Kurs teilte, zum Beispiel, ob sie Angst vor dem Tod habe und was sie von Sterbehilfe hält.

Gegen Ende der Runde fragte eine Schülerin, ob es einen normalen Ablauf gebe, wenn man trauert. Darauf antwortete Frau Hammer kurz und knapp: „Trauer ist etwas sehr individuelles und kennt keine Regeln.“

Wir danken Frau Hammer herzlich für die Bereitschaft den Seminarkurs zu besuchen und das schwierige Thema in eine so angenehme Atmosphäre zu packen.

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