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„Unser Wissen ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ist ein Ozean.“ (Sir Isaac Newton)

Delfin- und Walforschung auf der Insel Pico

Schwimmen mit Delfinen - Klettern in Vulkangesteinshöhlen – Wracktauchen in der Nacht – Ja, das alles habe ich bis jetzt auf meiner Forschungsexpedition auf die Azoreninsel Pico erleben dürfen!

Als es am Dienstag, den 19.06.2018, mit der Vorarbeit der Forschungsziele im IJM Heidelberg losging, stieg bei dem 15-köpfigen Forscherteam die Vorfreude immer mehr an und die Erleichterung war groß, als wir am darauffolgenden Tag wohlauf auf der zweitgrößten Azoreninsel landen konnten und uns ein sonnig schwüles Wetter empfing. Die Nähe zum Äquator machte sich bei diesem konstanten Wetter im Verlauf der ersten Woche bemerkbar, da sich fast jeden Tag die Sonne zeigte und die Lufttemperatur bei 25 Grad Celsius gleich blieb.

Am ersten Forschungstag, den 21.06.2018, hatten wir zwei Bootsausfahrten zu je drei Stunden, bei der wir schon gleich mehrere verschiedene Wal- und Delfinarten sichten konnten. Die Rundkopfdelfine und die großen Tümmler erfassten wir in sogenannten Sichtungsprotokollen, damit wir wiederkehrende Merkmale und Besonderheiten im Verlauf der zwei Wochen besser feststellen können. Die hellen Narben der Rundkopfdelfine bleiben ein Leben lang bestehen und lassen sich an der weißen Farbe erkennen. Mit Hilfe des Hydrophons lassen sich die Laute aufzeichnen, welche nach den Ausfahrten täglich ausgewertet werden. Neben Pottwalen und Seiwalen sichteten wir auch schon eine Schule von über 100 Fleckendelfinen mit einigen Jungtieren. Die gesamte Gruppe war sehr verspielt, schwamm unter unserem Boot hindurch und folgte uns mit mehreren, hohen Sprüngen.

Im weiteren Verlauf konnten wir auch noch die Gemeinen Delfine und die True-Wale sichten, welche sehr selten sind und erst 1913 entdeckt wurden. Es gibt nur sehr wenige qualitative Aufnahmen dieser speziellen Art der Schnabelwale, doch bei unserem Glück begann einer der True-Wale achtmal mit dem sogenannten Spyhopping oder Breaching, bei dem der Wal immer mit dem Kopf voraus kurz aus dem Wasser springt und horizontal wieder eintaucht.

Ein weiteres Highlight in der ersten Woche war das Schnorcheln mit Delfinen. Nachdem unser Skipper keine anderen Wale oder Delfine ausfindig machen konnte, bot sich uns die Alternative, zu den Delfinen ins Wasser zu gleiten. Die Delfingruppe war relativ schnell, es war jedoch toll, selbst zu erfahren, wie die Fleckendelfine unter und neben einem vorbei schwimmen, ohne die Angst haben zu müssen, angegriffen zu werden.

Abseits des Meeres befassten wir uns auch mit der Kultur, Sprache, Flora und Fauna, sowie dem Klima und dem Vulkanismus auf Pico. Um all unsere Forschungsziele durchzusetzen, teilten wir uns immer in Teams ein, die jeden Tag rotierten. So haben wir alle einen umfassenden Einblick bekommen! Vor allem die Besichtigung einer Vulkanhöhle und die Besteigung des Picos, Portugals höchster Berg, sowie der Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes des Weinanbaus waren die Höhepunkte abseits der Delfin- und Walforschung. Der mit Vulkangestein durchgesetzte Boden ist sehr nährstoffreich, wodurch Pico für seinen guten Wein bekannt ist.

Da ich die Forschungsexpedition auch dazu nutzen wollte, um Tauchen zu lernen, absolvierte ich noch den PADI Advanced Open Water Diver. Während unserer Tauchgänge sahen wir viele bunte Fische und Korallen, wir konnten einen Seestern und Seeigel in der Hand halten und das absolute Highlight war das Tieftauchen in der Nacht. Das zuerst unheimliche Gefühl wurde innerhalb weniger Minuten durch pure Faszination ersetzt.

Durch das Durchlaufen eines Forschungsprozesses bekommt man einzigartige Einblicke und Erfahrungen, die viel tiefgehender sind, als bei einem normalen Touristenurlaub. Auch wenn der Alltag sehr stressig ist und viele Präsentationen und Dokumentationen auf dem Plan stehen, kann ich jedem nur empfehlen, sich für so eine Expedition zu bewerben.

Ausführliche Tagesberichte mit zahlreichen, eigenen Nahaufnahmen von Delfinen und Wale sind zu finden auf: https://de-de.facebook.com/Master-MINT-192632867417917/

Melhores cumprimentos! / Viele Grüße!

Katharina Vogl

 

 

 

 

„Denk mal – worauf baut Europa?“

Europäischer Wettbewerb 2018: Abenteuer in Burgen, Schlössern und Gotteshäusern

Mit großem Eifer machten sich die Schüler_innen der fünften Klassen an die Bearbeitung der Aufgaben des 65. Europäischen Wettbewerbs. In diesem Jahr galt es Burgen und Schlösser zu gestalten. Dort spukten Gespenster, fanden Prinzessinnen ihren Prinzen und trieben Hexen ihr Unwesen. Auf anderen Bildern entstanden imposante Moscheen, antike Tempel oder verfallene Kirchen. Die Fülle an Motiven war beeindruckend und brachte „Europas geschichtliche und kulturelle Vielfalt zum Ausdruck“ (http://www.europaeischer-wettbewerb.de, 10.05.2018)

 

Am 9. März fand die Preisverleihung, bei der auch die prämierten Bilder ausgestellt wurden, in der Aula der Albertviller Realschule statt.

 

Über einen Preis konnten sich freuen:

 

Lilith Schweikart (5c), Hanna Bahmüller (5c), Anastasia Frank (5c), Katharina Schanzenbach (5a), Arved May (5a), Laelia Giuffrida (5a), Aspirata Kastrati (5c), Marlene Gaul (5a), Carolina Pfleiderer (5c), Anastasia Kiparissi (5b), Angelina Pothoulaki (5b), Nicole Masljukow (5b), Laura, Wagner (5c), Lina Grünwald (5b), Gabriela Basan (5b), Leoni Schweikert (5c), Jonas Reeß (5b), Dascha Pidan (5c)

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Einmal im Plenarsaal sitzen

WUM besucht Landtag

 

Am Freitag den 11. Mai 2018 besuchten die „Mitarbeiter“ der Winnender-Uhr-Manufaktur das neu renovierte Landtagsgebäude in Stuttgart.

Der CDU-Abgeordnete Siegfried Lorek kaufte bereits Anfang des Jahres einen Anteilschein an unserem jungen Unternehmen und unterstützte damit das JUNIOR-Projekt des Wirtschaftsseminarkurses von Herrn Bogucki. Im Oktober 2017 gründeten wir (17 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1) eine Schülerfirma, welche anfangs durch die Anteilscheine von insgesamt 70 Kapitalgebern finanziert wurde.

Auch bei der Hauptversammlung im Januar war der Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Waiblingen anwesend und lud uns bei dieser Gelegenheit zu einer Führung im Landtag ein. Im neuen Plenarsaal erzählte er vom Alltag eines Politikers, den Aufgaben und Verantwortungen, wir bekamen die Möglichkeit persönlich Fragen zu stellen und selbst auf dem Platz eines Abgeordneten zu sitzen. Anschließend führte sein Mitarbeiter uns durch das Landtagsgebäude. Vom Bürger-Medienzentrum, dem Fraktionssaal, bis hin zum privaten Büro des Abgeordneten wurde alles gezeigt. Zum Abschluss lud der Abgeordnete alle noch zum schwäbischen Mittagessen bei Tobi’s ein.

Als Dankeschön für den tollen Vormittag schenkten wir Siegfried Lorek noch eine selbstgemachte Kronkorkenuhr aus unserem Sortiment.

Wir bedanken uns bei Siegfried Lorek für diesen interessanten Vormittag.

 

 

Millimeter entscheiden beim Programmierwettbewerb

2. Platz beim Regionalentscheid der World Robot Olympiad

Am Samstag früh um 8 Uhr machten sich Lukas Kurz, Niklas Mäckle und Zaid Wonde aus der J1 auf den Weg zum Regionalentscheid der World Robot Olympiad in Schwäbisch Gmünd.

Bei diesem Roboterwettbewerb geht es darum, auf einem 3m² großen Parcours einen selbst gebauten und programmierten Roboter zuvor festgelegte Aufgaben absolvieren zu lassen. Da die Ausgangsaufstellung bei jedem Durchlauf leicht variiert, muss der Roboter flexibel auf diese unterschiedlichen Situationen reagieren und innerhalb eines Zeitlimits möglichst viele Punkte sammeln.

Von vier Durchläufen, die immer von Umbau- und Umprogrammierphasen unterbrochen wurden, wurden die besten zwei Durchgänge gewertet und deren Punkte zusammengezählt. Unsere Jungs und ihr Roboter machten es spannend und wechselten zwischen guten Läufen und sehr schwachen Vorstellungen ab. Die Konkurrenz hatte ebenfalls Schwierigkeiten ihre Lösungen auf dem Spielfeld umzusetzen, so dass der letzte Lauf keine reine Formsache war, sondern wirklich noch alles drin war!  Der Start war gut, allerdings wurde wegen einem oder zwei Millimeter Abweichung beim Anfahren ein Objekt nicht richtig erkannt, was uns letztlich den ersten Platz gekostet hat.

Nichtsdestotrotz war das eine super Leistung unseres Teams, das gegen sehr wettkampferfahrene Konkurrenz antreten musste.

Vielen Dank euch Dreien, ihr habt unsere Schule toll vertreten!

 

 

Wie kommt der Strom in die Steckdose?

Umweltpädagogischer Unterricht durch die Deutsche Umwelthilfe

Antworten auf diese Frage sollte der von der KSK Waiblingen geförderte, interaktive Unterricht der Deutschen Umwelthilfe -Aktion e.V. für die Schüler_innen der Klassen 8 an unserer Schule geben.

Dass Kraftwerke mit der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Gas und Öl) Strom produzieren, war den Schüler_innen schon aus dem Unterricht klar. Den Vorgang aber an einer kleinen Dampfmaschine real zu erleben, war für einige neu.

Beim Verbrennen entsteht klimaschädliches Kohlenstoffdioxid, welches den Treibhauseffekt begünstigt. Mit Grafiken und Bildern erarbeitete die Referentin Frau Werner die theoretischen Vorgänge in der Atmosphäre.

Schnell wurde klar, Kraftwerke, die Sonne, Wasser und Wind nutzen, um „grünen“ Strom zu erzeugen, wären besser. An drei Stationen probierten die Schüler_innen verschiedene Arten erneuerbarer Energien aus. Sie pusteten in kleine Windrädchen, bauten ein Miniwasserkraftwerk auf und brachten mit einem Baustrahler Solarspielzeuge in Bewegung.

Im Anschluss erklärte die Referentin anhand einer PP-Präsentation die technischen Anwendungen und diskutierte mit den Schüler_innen über Probleme der Nutzung.

Schnell war die Zeit um. Mit nach Hause genommen haben wir eine Menge Informationen und Anregungen zum Thema „Erneuerbare Energien“.

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