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Die Oberstufen-Theater-AG präsentiert selbst verfasstes Stück

Schmunzeln bis zum Schluss

„Le Flugzeug... Crash... Boom" ist die wohl passendste Beschreibung des Theaterstücks, das am 06. und 07. Juli all jene begeisterte, die das Risiko auf sich nahmen, eventuell die ersten fünf Minuten der Fußballspiele zu verpassen. Gespielt und auch zum großen Teil selbst geschrieben wurde „Huitzilopochtlis Insel" von der Oberstufen-Theater-AG des Georg-Büchner-Gymnasiums Winnenden unter Leitung von Cornelia Laqua, der langjährigen Leiterin dieser Arbeitsgemeinschaft.

Der geneigte Zuschauer wurde Zeuge eines Flugzeugabsturzes und war durch die zu Beginn im Publikum sitzenden Passagiere direkt mittendrin in dem Schauspiel. Die Atmosphäre war durch die unglaublich schrägen, naiven und verschrobenen Charaktere durchgehend mehr als nur heiter. Diese mussten sich nämlich nach der Strandung auf einer einsamen Insel zusammenraufen, trafen auf eine Gruppe, die „noch komischer als sie selbst" war, und wurden beinahe von aztekischen Ureinwohnern für den Sonnen- und Kriegsgott „Huitzilopochtli" geopfert. Mit witzigen Gags, viel Sarkasmus und versteckten Fingerzeigen war das Publikum bis zum Ende gut unterhalten: laut einer Mutter musste man „die ganze Zeit in sich hineinschmunzeln".

Durch die professionelle Unterstützung der Technik-AG unter Leitung von Peter Barek waren alle immer optimal ins Licht gesetzt sowie ton- und umbautechnisch unterstützt. Lang anhaltender Applaus verabschiedete schließlich Schüler und Lehrer für dieses Jahr von der Bühne.

Der Bürgerpreis 2016 geht an die AG "Mitglied sein - Zuhause sein"

Arbeitsgemeinschaft des GBG erhält den Rems-Murr-Bürgerpreis 2016 in der Kategorie "Junge Helden"

"Wir sind gut, wir dürfen stolz darauf sein: In der Flüchtlingskrise hat sich eine weltoffene Zivilgesellschaft glänzend bewährt. Bei der Verleihung der Bürgerpreise der Kreissparkasse wurden stellvertretend für viele tolle Initiativen, einige beispielgebende Alltagshelden geehrt." (Peter Schwarz, Redaktionsmitglied des ZVW)

 

Der Laudator Christoph Palm, Fellbacher Oberbürgermeister, hob das vielfältie Angebot der AG hervor. Die Sprache ist jedoch der "Schlüssel zur Welt": die Schüler der AG, sagte OB Palmer, haben das "erkannt und wollten ihren Teil dazu beitragen, dass Flüchtlinge Mitglieder unserer Gesellschaft werden".

Den Bürgerpreis, zusammen mit einem Scheck, nahmen Jonathan Holzwarth, Nils Löffler, Heike Lagodny und Martin Schwender entgegen.

Mit diesem Preis nimmt die AG am Bundeswettbewerb 2016 teil.

Schülerinnen der 10. Klasse präsentieren Markt der Möglichkeiten

"Beim Seniorentreff seid ihr im Vorteil, wenn ihr Rommé spielen könnt."

Die Schülerinnen der Sozialethik-AG bereiteten die Klassen 8a und 8b am Montag, 4. Juli in den ersten beiden Unterrichtsstunden auf das anstehende Sozialpraktikum in Klasse 9 vor, indem sie ihnen ihre Erfahrungen und Erlebnisse im Rahmen des "Markts der Möglichkeiten" präsentierten. In der vorangegangenen Vorbereitungsphase erstellten sie Plakate zu ihren jeweiligen Einrichtungen, welche neben den für die zukünftigen Praktikanten wichtigen Kontaktdaten zudem noch Informationen zu Aufgabenfeldern und eigene Erlebnisse beinhalteten. So hatten Schüler_innen der Klasse 8 die Möglichkeit, mit den Expertinnen ins Gespräch zu kommen und ihnen Fragen zu stellen, was begeistert angenommen wurde.  Ein herzliches Dankeschön an die Teilnehmerinnen der Sozialethik-AG für ihren engagierten Einsatz!

Unterstufen-Theater-AG präsentiert Kriminalkomödie

32 Schüler_innen begeistern in Barbara Peters "Keine Freunde! - Keine Feinde?"

In den letzten beiden Tagen wurde das Georg-Büchner-Gymnasium zum Schauplatz für durchtriebene Gauner, ambitionierte Polizisten und clevere Detektive. Die Unterstufen-Theater-AG unter der Leitung von Frau Tolksdorf und Herrn Hirscher hatte zu einem Krimiabend der besonderen Art eingeladen und entführte das Publikum in das viktorianische Zeitalter nach England.

Dort lebt in einem kleinen Dorf die Unternehmertochter Lizzie. Sie bekommt von ihren reichen Eltern Spielsachen, Kleider und Geld so viel sie möchte, jedoch fehlen ihr Freunde zum Spielen und vor allem die Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Damit ist sie ein gefundenes Fressen für eine Gaunerbande, die Lizzie entführen und von ihren Eltern Lösegeld fordern. Doch haben sie ihre Rechnung ohne die übereifrigen Dorfpolizisten gemacht, die sich verzweifelt einen echten Fall wünschen. Zusätzlich ermittelt im Auftrag von Lizzies Vater der auftragslose Privatdetektiv Philipp Bluewater, der von einer großen Detektei mit eigenen Sekretärinnen und gutem Whiskey träumt und durch seine Ermittlungen die beschauliche Dorfidylle gewaltig durcheinanderbringt.

Nicht zuletzt durch das liebevoll von Frau Grassmann gestaltete Bühnenbild und die hervorragende technische Unterstützung des Technik-AKs unter der Leitung von Herrn Barek herrschte von Beginn an Krimi-Atmosphäre in der voll besetzten Aula. Sowohl die Licht- als auch Toneffekte setzten die jungen Schauspieler_innen perfekt in Szene. 

Mit viel Charme und Herzblut verkörperten die Schüler_innen der 6. und 7. Klassenstufe ihre Rollen und beeindruckten mit teilweise hochprofessioneller Bühnenpräsenz. Sie zogen das Publikum mit ihrem lebendigen Zusammenspiel in ihren Bann und wurden dafür am Ende mit wohlverdientem minutenlangen Applaus belohnt.

Koko-Religion am GBG: Ökumenisches Lernen in Klasse 6

Schüler_innen besuchen die St. Karl-Borromäus Kirche in Winnenden

Am Mittwochnachmittag, 22.06.2016, machte sich die Klasse 6a zusammen mit Frau Wernecke auf den Weg in die Katholische Kirche St. Borromäus. 21 Schüler_innen spazierten gemeinsam vom GBG aus los, um in dieser Stunde nicht nur in der Schule von- und miteinander zu lernen, sondern auch einmal eine Kirche außerhalb des regulären Gottesdienstes zu erkunden und zu erfahren. In der evangelischen Schlosskirche hatte die Klasse schon beim Weihnachtsgottesdienst vergangenes Jahr mitgewirkt, jetzt stand noch der Besuch der katholischen Kirche aus.

Die Klasse setzt sich aus evangelischen, katholischen, freikirchlichen, alevitischen und ungetauften Schüler_innen zusammen - und alle begaben sich gemeinsam auf diese ökumenische Exkursion und lernten schon auf dem Weg zur Kirche im "Interview-Spiel" einiges Neues übereinander: So gibt es bei den Protestanten keine Kommunion, dafür werden bei ihnen und bei den Katholiken die Gläubigen meist als Babys getauft und bei den freikirchlichen Gemeinden findet die Taufe erst dann statt, wenn man sich selbst dazu entscheidet und bereit dazu ist und dann wird nicht nur symbolisch die Stirn benetzt, sondern man wird ganz unter Wasser getaucht.

In der Kirche empfing dann Herr Pfarrer Gerald Warmuth die Klasse, der sich sehr viel Zeit nahm, die Besonderheiten der Kirche wie die Osterkerze, die Klagemauer und die Geheimnisse der Sakristei erklärte und alle Fragen der Schüler_innen geduldig beantwortete. So erfuhren sie u.a., dass die Beichtstühle heute kaum noch genutzt werden, sondern seelsorgerliche Gespräche vielmehr im Pfarrbüro oder in der Kirche selbst stattfinden.

Auf die Bitte einer Schülerin hin gab Pfarrer Warmuth der Klasse noch einen "Tipp für`s Leben" mit auf den Heimweg:

"Versuche dein Leben nicht zu planen, sondern höre auf die Stimme in dir, die Stimme Gottes, die zu dir spricht und vertraue ihr."

Dass Wasser nicht nur symbolisch wichtig ist, wussten alle, nachdem sie nach der Exkursion völlig ausgetrocknet wieder am GBG ankamen und sich sofort dankbar und glücklich auf die dort zurückgelassenen Trinkflaschen stürzten.

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