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Millimeter entscheiden beim Programmierwettbewerb

2. Platz beim Regionalentscheid der World Robot Olympiad

Am Samstag früh um 8 Uhr machten sich Lukas Kurz, Niklas Mäckle und Zaid Wonde aus der J1 auf den Weg zum Regionalentscheid der World Robot Olympiad in Schwäbisch Gmünd.

Bei diesem Roboterwettbewerb geht es darum, auf einem 3m² großen Parcours einen selbst gebauten und programmierten Roboter zuvor festgelegte Aufgaben absolvieren zu lassen. Da die Ausgangsaufstellung bei jedem Durchlauf leicht variiert, muss der Roboter flexibel auf diese unterschiedlichen Situationen reagieren und innerhalb eines Zeitlimits möglichst viele Punkte sammeln.

Von vier Durchläufen, die immer von Umbau- und Umprogrammierphasen unterbrochen wurden, wurden die besten zwei Durchgänge gewertet und deren Punkte zusammengezählt. Unsere Jungs und ihr Roboter machten es spannend und wechselten zwischen guten Läufen und sehr schwachen Vorstellungen ab. Die Konkurrenz hatte ebenfalls Schwierigkeiten ihre Lösungen auf dem Spielfeld umzusetzen, so dass der letzte Lauf keine reine Formsache war, sondern wirklich noch alles drin war!  Der Start war gut, allerdings wurde wegen einem oder zwei Millimeter Abweichung beim Anfahren ein Objekt nicht richtig erkannt, was uns letztlich den ersten Platz gekostet hat.

Nichtsdestotrotz war das eine super Leistung unseres Teams, das gegen sehr wettkampferfahrene Konkurrenz antreten musste.

Vielen Dank euch Dreien, ihr habt unsere Schule toll vertreten!

 

 

Wie kommt der Strom in die Steckdose?

Umweltpädagogischer Unterricht durch die Deutsche Umwelthilfe

Antworten auf diese Frage sollte der von der KSK Waiblingen geförderte, interaktive Unterricht der Deutschen Umwelthilfe -Aktion e.V. für die Schüler_innen der Klassen 8 an unserer Schule geben.

Dass Kraftwerke mit der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Gas und Öl) Strom produzieren, war den Schüler_innen schon aus dem Unterricht klar. Den Vorgang aber an einer kleinen Dampfmaschine real zu erleben, war für einige neu.

Beim Verbrennen entsteht klimaschädliches Kohlenstoffdioxid, welches den Treibhauseffekt begünstigt. Mit Grafiken und Bildern erarbeitete die Referentin Frau Werner die theoretischen Vorgänge in der Atmosphäre.

Schnell wurde klar, Kraftwerke, die Sonne, Wasser und Wind nutzen, um „grünen“ Strom zu erzeugen, wären besser. An drei Stationen probierten die Schüler_innen verschiedene Arten erneuerbarer Energien aus. Sie pusteten in kleine Windrädchen, bauten ein Miniwasserkraftwerk auf und brachten mit einem Baustrahler Solarspielzeuge in Bewegung.

Im Anschluss erklärte die Referentin anhand einer PP-Präsentation die technischen Anwendungen und diskutierte mit den Schüler_innen über Probleme der Nutzung.

Schnell war die Zeit um. Mit nach Hause genommen haben wir eine Menge Informationen und Anregungen zum Thema „Erneuerbare Energien“.

Spenden für das kleine bisschen Extra

Erhellender Workshop vom SOS Kinderdorf am GBG

Am Mittwoch, den 2.Mai besuchte Frau Viekötter vom SOS Kinderdorf den Seminarkurs „Sozialethisches Handeln“.  Den Weg aus München hatte die Referentin gern auf sich genommen, um den Schüler_innen die Arbeit des SOS Kinderdorfs näher zu bringen und auch zu verdeutlichen, wie schwer und einfach zugleich es sein kann, den Kindern in den Kinderdörfern ein normales Leben zu ermöglichen.

Zu Beginn erfragte Frau Viekötter, die Erfahrungen, die die Schüler_innnen in diesem Schuljahr  schon im Obdachlosenheim und auch mit der Arbeit im Hospiz machen konnten.

Im Verlauf der Veranstaltung wurde schnell deutlich, wo die SOS Kinderdörfer ansetzen: bei Kindern, die teilweise traumatisches erlebt haben und die keine Familie mehr haben, die sich um sie kümmern können. Im Vergleich zur konventionellen, staatlichen Betreuung zum Beispiel im Kinderheim, ermöglichen die SOS Kinderdörfer, den Kindern in einer Familie auch langfristig zu leben und aufzuwachsen.

Eine SOS Kinderdorf-Mutter lebt mit bis zu sechs Kindern zusammen und erhält Unterstützung von zusätzlichen Betreuern und Erziehern. Das ist genau das „kleine bisschen Extra“, das SOS Kinderdörfer bieten und vor allem durch Spenden finanziert wird. Die Referentin betonte dabei, dass die SOS Kinderdörfer nicht vom Rest der Gesellschaft abgegrenzt werden, sondern  „die Kinder nach außen geschubst werden und die Öffentlichkeit reingeholt wird.“

 

Profis am Ball

Trainer des Jahres der JBBL zu Besuch am GBG

Das Georg-Büchner-Gymnasium begrüßte erneut den Basketballtrainer David Rösch und begeisterte die Unterstufe für diesen Sport.

Am Freitag, den 20.04.18 kam der „Jugendtrainer des Jahres 2017“ zu Besuch ans Georg-Büchner-Gymnasium. Der Trainer der Young Tigers Tübingen trainierte im Rahmen einer Basketballeinheit mit den Gymnasiasten das Spielverhalten. So konnten die Jungen erfahren, wie Leistungssportler in ihrem Alter trainieren und zudem an ihren basketballerischen Fähigkeiten feilen.

Nach einem gemeinsamen Aufwärmen ging es vorrangig um das gemeinsame Spiel im „Drei gegen Drei“, welches das grundlegende Spielverständnis schult. Neben Spacing und Give and Go waren es zudem auch die Grundfertigkeiten im Wurf, die Herr Rösch den Jugendlichen näherbrachte. Zum Abschluss bewiesen die Schüler ihr Können im Spiel  „Drei gegen Drei“ und durften dem Experten noch einige Fragen stellen.

Tischkicker und Playstation spielen im Gotteshaus?

Ein Besuch in der Moschee

Am Mittwoch, den 02.05.18 besuchten die evangelischen und katholischen Schülerinnen und Schüler der achten Klasse mit ihren Religionslehrern die Moschee in Waiblingen. Die Exkursion stellte den Abschluss einer Unterrichtseinheit über die Weltreligion „Islam“ dar und bot den Kindern die Möglichkeit durch die direkte Begegnung ihr Bild über den Islam zu erweitern. Die muslimische Gemeinde in Waiblingen ist seit 1991 ein eingetragener Verein und zählt knapp 95 aktive Mitglieder. Laut dem Vorsitzenden sehen sie ihre zentralen Aufgaben im interreligiösen Dialog, kulturelle und religiöse Erziehung ihrer Kinder und Aufklärungsarbeit. Die Moschee ist in einem Gebäudekomplex integriert, in dem auch ein Kindergarten, Schulräume als auch ein Jugendraum und Lebensmittelladen untergebracht sind.

Mit der netten Begleitung eines Gemeindemitglieds wurden wir durch den Gebetsraum der Frauen und Männer und den Jugendraum geführt. Dabei erhielten wir Einblicke in die Glaubensvorstellungen des Islam und durften viele Fragen stellen. Die Einladung zum Mittagsgebet mussten wir aufgrund unserer zeitlichen Planung leider ausschlagen. Faszinierend in Erinnerung blieb das lebendige Gemeindeleben, unter anderem mit einem toll ausgestatteten Jugendraum mit Tischkicker und Playstation.

Wir danken für die Offenheit und den lebensnahen Einblick in die Welt des Islam.

 

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