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Vogelgezwitscher und blau illuminiertes Baptisterium

Besuch der MOBIGRAFIE-Ausstellung in St. Maria Neustadt

Am Freitagmorgen, 18.10.2019 fanden sich die katholischen Schüler der Religionsklasse 10 in der 1. Stunde an der Kirche St. Maria in Neustadt ein, um die MOBIGRAFIE-Ausstellung von Marcus Gwiasda zu besuchen und Kirche einmal ganz anders zu entdecken, zu erspüren und zu erfahren. Obwohl das 1963 erbaute Kirchengebäude durch seine dunkle Betonfassade laut Jan auf den ersten Blick nicht besonders einladend wirkt, schafft das viele Holz im Kircheninneren eine angenehme und entspannte, fast schon gemütliche Atmosphäre. Jana fühlte sich dadurch beschützt, was auch durch die "umgedrehte Bootsform" des Kirchenschiffes zustande kommt. Gianluca identifizierte das schiefe Dach als Rampe in den Himmel, was unterstreicht, dass es sich um ein heiliges Haus handelt.

Anhand dreier Wegweiser erkundeten die Schülerinnen und Schüler jeder für sich die Kirche und ließen die Mobigrafien (mit dem Mobiltelefon aufgenommene Bildimpressionen) auf sich wirken - diese luden ein zum Eintauchen in die Oberflächenreflexion heiliger (Bild 1) und profaner (Bild 2) Gewässer. Die beeindruckenden Bilder wurden durch die fast 15-minütige, vom Künstler selbst kreierte, Musikeinspielung zum Thema "Wasser" noch verstärkt, meinte Viktoria.

"Die Fotos waren spannend, diese Stunde in der Kirche entspannend!", fasste Elisabeth den Besuch in Neustadt, während der - leider ziemlich verspäteten - Rückreise mit der Bahn nach Winnenden, zusammen.

 

(Julia Wernecke)

 

Bild 1

(Bild 1)

 

(Bild 2)

 

Entdeckungsreise auf und unter der Schwäbischen Alb

Was die Sechstklässler im Schullandheim erlebten

Am 9. Oktober machten sich 82 wetterfeste Sechstklässler des GBG auf, die Schwäbische Alb zu erkunden. Erste Station war das Museum der Alten Kulturen im Schloss Hohentübingen, wo die Schülerinnen und Schüler ägyptische Grammkammern erforschten, Hieroglyphen schreiben lernten oder sich zu römischen Legionären ausbilden ließen. Ohne Schweiß kein Preis - Liegestützen gehörten für die angehenden Römer zum strengen Drill des Centurio, der über Disziplin, Verpflegung und Sold der Truppe im Land der germanischen „Barbaren“ informierte.

Anschließend ging es weiter zur Jugendherberge Sonnenbühl-Erpfingen, wo sich alle vor der Fackelwanderung stärkten und die Zimmer bezogen. Die harte Schule der Legion erwies sich als hilfreich für den Weg durch die Nacht. Bei Mond- und Fackelschein ging es los zur Ruine Hohenmelchingen, in der Dunkelheit und bei strömendem Regen kamen alle nach gut anderthalbstündigem Fußmarsch wieder in der Juhe an. Trotz nasser Strümpfe und kleineren Irrwegen war das für viele der abenteuerliche Höhepunkt des Schullandheims!

Am nächsten Morgen besuchten wir das württembergische Märchenschloss Lichtenstein, wanderten zur Nebelhöhle und erfuhren viel Spannendes über die Unterwelt der schwäbischen Alb. Anschaulich erklärten die Höhlenführer, wie schnell ein Tropfstein wächst, welcher Herzog sich vor seinen Feinden versteckt hielt und welche fliegenden Säugetiere die stets 8 Grad „warme“ Höhle als Winterquartier nutzen.  Abends unterhielten sich alle mit witzigen und artistischen Beiträgen beim Bunten Abend, der am Lagerfeuer mit Stockbrot ausklang. Schnell verging die Zeit und am nächsten Morgen ging es bei spätsommerlichem Wetter mit Schlitten die Alb´ra – auf der Sommerbobbahn von Erpfingen. Schön war´s mit euch!

(Britta Schwenkreis)

 

 

GBG als MINT-freundliche Schule geehrt

Auszeichnung zum zweiten Mal erhalten

121 Schulen aus Baden-Württemberg wurden am 11.10.2019 in Stuttgart als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten 46 Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere 75 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Die Schulen weisen nach, dass sie mindestens 10 von 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen. Das GBG freut sich über die erneute Auszeichnung mit dem Signet und die damit verbundene Anerkennung der Angebote im MINT-Bereich.

„Die ausgezeichneten Schulen leisten eine herausragende Arbeit und machen Lust auf mehr MINT. Sie setzen die Standards in der Vermittlung sogenannter „Future Skills“ und einer zielgerichteten Berufsorientierung. Umso mehr freue ich mich, dass sich das Netzwerk der MINT-freundlichen und Digitalen Schulen immer mehr vergrößert.“, sagt Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg und von Südwestmetall. „Das ist eine gute Nachricht für die dringend benötige Fachkräftesicherung in unserem Land.“

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Baden-Württemberg steht unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und der Kultusministerkonferenz (KMK).

Kunst des Monats

Hausboote

An dieser Stelle werden ab jetzt jeden Monat exemplarisch Arbeiten von Schülerinnen und Schülern veröffentlicht, die im Rahmen des BK-Unterrichts entstanden sind. Zu einer Auswahl der Bilder gelangt man, indem man auf das Bild klickt oder direkt auf der Seite der Fachschaft Bildende Kunst.

Den Anfang machen die letztjährigen Fünftklässler, die um Mai und Juni 2019 Ideen zum Thema "Hausboote" umgesetzt haben.

Paradebeispiel der Interdisziplinarität

3-D-Druck AG übergibt Modell an Waiblinger Stadtarchiv

Vor mehr als einem Jahr entstand der Wunsch des Stadtarchives Waiblingen, dass es für die Ausstellung über das Hochwasser von 1918 im Waiblinger "Haus der Stadtgeschichte" noch etwas „Greifbares“ bräuchte.

Matthias Gandlau, Mitarbeiter des Stadtarchivs, hatte von der 3-D-Druck AG am Georg-Büchner-Gymnasium gehört und erkannte die großartige Möglichkeit zur Kooperation. So entstand das Projekt zur Nachstellung des Waiblinger Stadtbildes aus dem Jahr 1918.

Herr Gandlau machte sich auf die Suche nach Quellen und Fotos aus dieser Zeit. Zwei Schüler der 3-D-Druck AG, Florian Härdter und Lukas Kurz, setzten diese Bilder und Informationen mit Hilfe des OpenSource-Programms Blender und bis zu drei 3-D-Druckern in ein beeindruckendes Modell um. Unterstützt wurden sie dabei von Herrn Barek, der die AG und deren Arbeit intensiv betreute. Auch der Förderverein des Georg-Büchner-Gymnasiums unterstützte das Projekt finanziell.

Bei der offiziellen Übergabe und Vorführung des Modells am Mittwoch, den 25.09.2019 erläuterte Herr Barek wie das Modell in seiner Entstehung wuchs. Von der anfänglichen Planung mit wenigen Häusern wurden dem Projekt immer mehr Gebäude und Details bis hin zu einem Flusslauf, der das Hochwasser tatsächlich simuliert, hinzugefügt. Herr Barek schloss seine Ausführungen mit der Aussage ab: „Da stecken viele, viele Stunden Arbeit drin.“ Wissend lächelnd standen die beiden mittlerweile ehemaligen GBG-Schüler daneben.

Honoriert werden diese vielen Arbeitsstunden damit, dass das Modell „das Herzstück der Ausstellung“ sein wird, die am 15. November eröffnet wird.

Durch die notwendige und erfolgreiche Kooperation verschiedener Akteure kann das Projekt wohl als Paradebeispiel für interdisziplinäres Arbeiten bezeichnet werden.  

 

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